MATRIX ®in vielen Branchen-Anwendungen sicher unterwegs

Oftmals sind die Notwendigkeiten für das Fixieren von industriellen Werkstücken sehr komplex.

Es gilt das oberste Prinzip, lokale Spannkraftspitzen zu vermeiden, die zu einer Schädigung der Geometrie des Werkstücks führen. Insbesondere der Einsatz in komplexen Fertigungsstrecken oder -Systemen verlangt nach sicheren und zeitlich kurzen Intervallen, um Werkstücke wirtschaftlich bearbeiten zu können. Hierunter ordnen sich auch Methoden der Vermessung und Qualitätssicherung beispielsweise auf einer 3D Koordinaten-Messmaschine, also nicht nur die reine mechanische Bearbeitung.

MATRIX® hat eine Technik von Spannvorrichtungen entwickelt, die es erlaubt, die gesamte Abfolge beim Spannen neu zu definieren. Ein modular aufgebautes Spannsystem nutzt eine Vielzahl in einem Raster angeordneter Stifte, um die individuelle Kontur der Spannfläche am Werkstück abzubilden. Nach dem Abformen der Werkstückkontur werden die Stifte in ihrer Bewegung gesperrt. Das Werkstück bleibt in der in der eingespannten Lage fixiert. Das Prinzip ist eine Kombination aus kraft- und formschlüssigen Spannen. Hierdurch vollzieht das Spannsystem eine adaptive Anpassung an jede beliebige Werkstückgeometrie. Freiformteile können mühelos eingespannt werden, ohne dass es zu einer schädigenden Pressung zwischen Spannelement und Werkstück kommt.

Durch die Abfolge, Teile einlegen, Backen abformen, Stößel fixieren und automatisch Spannen verhindern die Vielzahl der definierten Spannpunkte Beschädigungen der Werkstücke. Die Bewegung und Steuerung der Stößel erfolgen pneumatisch oder hydraulisch. Ebenso reduziert die Vielzahl der an der Kontur anliegenden Stößel mögliche Vibrationen bei der mechanischen Bearbeitung. Die positive Folge ist eine Verbesserung der Werkzeug-Standzeiten.

Verständlich sind diese positiven Aspekte in der wirtschaftlichen Betrachtung beim Einsatz in der feinmechanischen- und Elektrotechnik-Industrie. Auch die Sanitärindustrie blickt auf wirtschaftliche Fertigungsabläufe in der spanenden Formgebung, wie Zerspanen, Fräsen und folgende digitale Vermessung. MATRIX® -Spannsysteme sind problemlos Inline in teil- oder vollautomatisierten Serien-Montageprozessen integrierbar.

Die immense Bandbreite der Anwendungen fasziniert Ingenieure und Fertigungstechniker in der Fertigung von Automobil- und Luftfahrt ebenso wie Anwender in der Forschung. Im Automobilbereich steht vor der Serienfertigung die rationelle und zielführende, rasche Umsetzung von Rapid Prototyping von neuartigen Fahrzeugteilen. Ingenieure und Designer haben mit dem adaptiven Spannsystem von MATRIX ® die Möglichkeit, komplexe und empfindliche Prototypen aus Aluminium oder Edelstahl zu fixieren und zu bearbeiten. Um Bauteile, auch kleinster Dimensionierung exakt zu positionieren, können in das Stösselfeld zusätzlich einstellbare Indexierstifte eingebaut werden.

Für die Luftfahrt-Industrie kann die Spannvorrichtung bei der Herstellung von Turbinenteilen und Turbinenschaufeln sicheren Halt bei geforderten Hochgenauigkeiten bieten.

Gleichsam interessant dürfte die Medizintechnik bei der Montage von empfindlichen und hochwertigen Produktionsteilen sein. So halten die Formstifte oder auch spezielle MATRIX-Formnester den Eindruck eines Masterpieces zunächst fest und sichern dann im Fertigungslauf das Werkstück selbst. Sollte ein Wechsel für eine neue Bauform ein anders geformtes Formnest benötigen, werden die Pin-Felder durch Lösen der Fixierschraube wieder in Ausgangsposition gebracht. Die erneute Fixierung ist genauso sicher wie die vorherige und hält der weiteren Bearbeitung oder Messung stand.

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MATRIX ist Träger des Innovationspreises des Landes Baden-Württemberg